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Pumpernickel
* QUELLE
- Gepostet: Herbert Schmitt
- 15.02.95
Zubereitung weiter unten
Eine Bersonderheit des Pumpernickels ist die typische Dunkelfärbung des
Brotes die ins Schwarzbraune reicht. Diese ist darauf zurückzuführen, dass
der Teig sehr lange bei relativ niedriger Temperatur von 140 bis 220 Grad
Celsius gebacken, eher gegart wird. Den leicht süßlichen Geschmack erhält es
durch eine leichte Karamelisierung der zugefügten Melasse. Im industriellen
Bereich dauert der Backvorgang bis zu 24 Stunden bei niedrigen Temperaturen,
die während des Backvorganges auf 110 Grad Celsius zurückgehen. Der Backofen
muss fest verschlossen sein, damit die Feuchtigkeit im Backofen verbleibt
und eine Krustenbildung vermieden wird.
Der Westfale betrachtet das Pumpernickel nicht nur als Trägerelement für
leckeren Belag, sondern die dünnen Scheiben werden oft und gerne selbst zum
Belag heller Brotsorten, was aber nicht ausschließt, dass man hier auch den
alten Bibelspruch "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein" eigenwillig
ergänzt zu "es muss auch was dazwischen sein!" Und bitte nicht zu wenig,
getreu eines Spruches aus dem westlichen Münsterland: "Ih soellt noit maehr
aeten as wat ih unbedingt un met Gewolt herunter könnt kriegen." Für alle,
die des Sandplatts nicht mächtig sind: Ihr sollt nicht mehr essen, als was
ihr unbedingt und mit Gewalt herunter kriegen könnt!"
Rezept: Honigkuchen
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F. Schaefer© 2004-2012 Backrezepte von Backen24
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