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120 g Butter
Salz
120 g Mehl
4 Eier
Zubereitung weiter unten
Weitere Titel: Brandteig für Cremekrapferl
Im Unterschied zu anderen Teigen kommt bei einem Brandteig das Mehl nicht
roh, sondern abgebrüht, "abgebrannt" (daher der Name) dazu. Die beigegebene
Flüssigkeit dient als Treibkraft und Lockerung, weil sie im Backrohr unter
starker Hitzeeinwirkung Dampf entwickelt und so das Aufgehen des Teiges
bewirkt. Brandteiggebäcke müssen daher in das bereits sehr heiße Backrohr
kommen, das so wenig wie möglich geöffnet werden darf (auf alle Fälle erst,
wenn der Teig eine ausreichende Kruste gebildet hat). Als Faustregel für
eine Brandteigmasse gilt das Verhältnis: 1 Teil Flüssigkeit, 1/2 Teil Mehl,
1/4 Teil Butter, Prise Salz und 3 bis 4 Eier pro 1/4 Liter Wasser. Dieser
Teig wird je nach Verwendungszweck abgewandelt. Die Menge der Eizugabe
richtet sich nach der fortschreitenden Bindung der Masse. Sobald die Masse
eine feste, zähschmierige Beschaffenheit aufweist, keine Eier mehr beigeben.
Wenn zuviel Eier beigegeben werden, wird die Masse weich, läuft während des
Backens auseinander und fällt dann zusammen. Je besser die Zutaten
eingearbeitet werden, ein desto besseres Ergebnis wird man erzielen. Der
Brandteig wird auf ein befettetes Blech aufdressiert (nicht mit Mehl
bestauben!).
Grundrezept (für Crèmekrapferl und Profiterolen):
Wasser mit Butter und einer Prise Salz zum Kochen bringen. Das Mehl mit der
Schneerute einrühren und so lange bearbeiten, bis sich die Masse vom
Geschirr löst. Vom Feuer ziehen, die Eier nach und nach einrühren, dabei
immer kräftig rühren und bearbeiten.
Quelle: Maier-Bruck; Sacher-Kochbuch; 1971 p.540
Rezept: Bobotie mit roten Linsen
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F. Schaefer© 2004-2012 Backrezepte von Backen24
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